Am 18/19.04.2026 fand in Delmenhorst die Jugendklasse sowie die letzte Paarung der Jugendliga statt.
Während in der Jugendliga nur drei Mannschaften an den Start gingen – SAbt TuS Varrel, SK Bremen-Nord und SAbt SV Werder Bremen –, waren es in der Jugendklasse gleich zehn Mannschaften aus sieben Vereinen.
Vor dem Wochenende endeten die Paarungen in der Jugendliga zwischen SAbt. SV Werder Bremen und SK Bremen-Nord sowie zwischen SAbt. TuS Varrel und SAbt. SV Werder Bremen beide mit 2:2 unentschieden, weshalb klar war, dass ein Sieg bei der letzten Paarung zwischen SK Bremen-Nord und SAbt. TuS Varrel gleichzeitig den Sieg der Jugendliga bedeuten würde. Nach einem hart umkämpften Match konnte sich schließlich die SAbt. TuS Varrel mit 1,5:2,5 durchsetzen und sich damit für die Jugendbundesliga in der nächsten Saison qualifizieren.
In der Jugendklasse konnte der Delmenhorster SK seiner Favoritenrolle gerecht werden und wurde mit insgesamt vier Siegen und nur einem Unentschieden Sieger der Klasse. Zweiter wurde die SG LHW, noch vor SK Bremen-Nord 2. Neben der Jugendklasse fand noch ein Ersatzspielerturnier mit zahlreichen Paarungen statt.
Wir bedanken uns herzlich bei Kasim Cinar für das Einspringen als Turnierleiter, sowie der ausgezeichneten Durchführung und bei Ulrike Schlüter für die Organisation des Caterings und des Spielortes.

Vom 23. bis 26. März 2026 war die Europaschule Schulzentrum Utebren Austragungsort der Bremer Jugend-Einzelmeisterschaft. Insgesamt nahmen 76 Mädchen und Jungen teil, die in vielen spannenden Partien gegeneinander antraten. Über drei Tage hinweg zeigten die jungen Schachspielerinnen und Schachspieler in den verschiedenen Altersklassen ihr Können.
Wir bedanken uns herzlich bei der Schule für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Ein weiterer Dank gilt der Firma ChessBase für die großzügige Bereitstellung von Preisen.
Abschließend möchten wir uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie bei den Eltern, Betreuerinnen und Betreuern und Trainerinnen und Trainern bedanken. Wir freuen uns, alle bei der nächsten BJEM im Jahr 2027 wiederzusehen.
Am 16.2. und 17.2.2026 fand die diesjährige Schulschachmeisterschaft zum ersten Mal im Alten Gymnasium An der Kleinen Helle statt. Mit 28 Mannschaften im Sekundarbereich und 30 Mannschaften in der Grundschulmeisterschaft war das Turnier wieder gut besucht und die Aula der Schule bot für diese Größe den perfekten Rahmen. Spannend ging es dieses Mal in der Wertungsklasse II (Jg. 2008 und jünger) zu. Am Ende konnte sich die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen dank des besseren Brettpunktverhältnisses knapp gegen das Kippenberg-Gymnasium durchsetzen, das eigentlich mit sage und schreibe vier Mannschaften antreten wollte, was nur durch einige Krankheitsfälle nicht zustande kam. Erwähnenswert ist außerdem der 4. Platz des Hermann-Böse-Gymnasiums, die nicht nur krankheitsbedingt auf einen Spieler verzichten mussten, sondern altermäßig genauso in der WK IV hätten starten können und trotzdem einen sehr guten 4. Platz erreichten. Die Idee dahinter habe ich aber nicht ganz verstanden.
Ort: Altes Gymnasium, Kleine Helle 7/8, 28195 Bremen in der Aula im 1. Stock. Haltestelle der Straßenbahn 5 und 10 (sowie der Buslinie 25) „Daniel-v.-Büren-Str.“ (zwei Haltestellen vom Hauptbahnhof aus).
Spielberechtigt: Alle Schulen und Grundschulen des Landes Bremen auf die die Bedingungen unten zutreffen Entscheidend ist (außer in den Grundschulen) nur noch das Alter, nicht die Jahrgangsstufe! Bitte von der Schulleitung bestätigen lassen, dass alle in das jeweilige Team gehören.
Modus: Gespielt wird in 4er-Mannschaften plus Ersatzspieler*innen. Die Spieler einer Mannschaft müssen von derselben Schule kommen und derselben Wertungsklasse (WK) angehören.
Gespielt werden 5 Runden (Grundschulen 7 Runden) „Schweizer System“ mit 20 Minuten (Grundschulen 15 Minuten) pro Partie pro Spieler.
Der Bremer D-Landeskader U8/10 für 25/26 ist komplett. 13 Spieler aus fünf Bremer Vereinen konnten sich qualifizieren. Zwei Mädchen sind dabei. Drei Jungen und ein Mädchen kommen aus AK U8.
Bereits am 13.11. fand das erste von sechs Kadertrainings 25/26 unter Landestrainer IM David Lobzhanidze mit vier Jungen und zwei Mädchen statt. Diese hatten sich als 1. und 2. Platzierte der BJEM 2025 vorqualifiziert. Sieben weitere Kandidaten wurden nun nachqualifiziert. Leider konnte das Auswahlturnier U8 aus organisatorischen Gründen nicht vor dem 1. Kader-Training durchgeführt werden. Für die U8 waren noch zwei Plätze zu vergeben. Vier höchstmotivierte U8-Spieler traten an. Es wurde eine drei Runden Schnellschachturnier (20+15) gespielt, wobei zunächst die Anzahl der erzielten Punkte (Sieg = 1, Remis = ½) ausschlaggebend war. Bei Gleichstand war ein Blitz-Stechen laut Ausschreibung geplant.
Wie jedes Jahr im November fanden am 18.11. und 19.11. wieder der Schulschachpokal für Niedersachsen und Bremen in der Hermann-Böse-Schule. Anders als in den letzten Jahren stellte Niedersachsen mit 10 Teams dieses Mal sogar die Mehrheit, was aber besonders an der Lise-Meitner-Schule aus Stuhr lag, die drei Mannschaften gemeldet hatte und –weil es eine ungerade Teilnehmerzahl gab- zusammen mit Roland zu Bremen noch eine vierte Mannschaft stellte. Besonders hervorzuheben war dabei ihre Mannschaft, die nur mit Mädchen besetzt war und die die ganze Zeit im oberen Drittel mitspielte. Da war der kurzfristig eingeführte Mädchenpokal mehr als berechtigt.
Vom 7.11. bis 9.11.2025 fand der diesjährige Schulschachkongress der Deutsche Schulschachstiftung statt. Eingeladen waren alle, die sich in irgendeiner Form mit dem Schulschach beschäftigen, also nicht nur Lehrer und Sozialarbeiter, sondern auch Vereinstrainer oder einfach Interessierte. Ich selbst hatte mich als Referent für Schulschach des Landes Bremen angemeldet. Mit insgesamt 120 Teilnehmern und Teilnehmerinnen fand dieser Kongress ein erfreulich großes Interesse. Da viele wahrscheinlich gar nicht wissen, was auf solch einem Kongress gemacht wird, hier meine eigenen Erfahrungen.
Bei den diesjährigen Schulschachmeisterschaften auf Bundesebene konnten sich die Bremer Schulen gut behaupten. Besonders stach die Grundschule Am Pulverberg heraus, die gleich in drei Klassen eine Mannschaft stellte. Bei den Jüngsten in der WK G1/2.Klasse konnte man sogar fast den Vorjahreserfolg wiederholen und erlangte hinter der GS Kulkwitz (17:1 Pkt.) aus Sachsen mit 14:4 Punkten souverän den zweiten Platz, und das, obwohl mit Noah Hesterberg nur noch ein Spieler aus dem Vorjahr dabei war. Doch Jari Wahlhäuser, Jendrik Karcher und Joris Leppin erwiesen sich als fast gleichwertiger Ersatz.
Die Sieger des letzten Jahres traten dieses Mal alle (bis auf Noah Hesterberg) in der WK G an. Obwohl nur an 13 gesetzt, konnten Tammo Mettenbrink, Mattis Leppin, Peer Dannhoff, Noah Stulgies und Milav Elalo einen sehr guten 8. Platz mit 12:6 Punkten erreichten. Auch von der Grundschule Burgdamm habe ich sehr gute Rückmeldungen bekommen. Mit dem 41. Platz konnte man sich immerhin gegenüber dem Vorjahr um 8 Plätze verbessern. Verglichen mit früheren Zeiten konnte dagegen die Grundschule Baumschulenweg dieses Mal nicht zufrieden sein. 4:14 Punkte reichten am Ende nur zum 47. Und vorletzten Platz. Aber das kann ja sicherlich auch wieder besser werden. Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch, dass der größte Konkurrent der Pulverbergschule der letzten beiden Schulschachpokale, die Finkenburgschule aus Aurich, in diesem Jahr sogar Platz 4 belegte.